Kunsträume Uelzen
Entdecken Sie die künstlerischen Highlights der Hansestadt
Hier erfahren Sie alles rund um die aktuellen Ausstellungen in der Hansestadt Uelzen. Das Projekt "Kunsträume" wurde vom Bereich Kultur initiiert und vom Stadtmarketing Uelzen unterstützt. Nach nur 5 Tagen Vorbereitung hingen die ersten Werke im ältesten Fachwerkhaus in Uelzen.
Ausstellung von Dagny Seraphine Dombois
Sie haben ebenfalls Interesse Ihre Kunstwerke in der Ausstellung zu präsentieren?
Bewerben Sie sich gerne unter info@kultur-uelzen.de oder rufen Sie uns an unter
+49 581-800-6566, um Weiteres zu erfahren.
Ausstellung von M.W. Szafran und M. Tillmann-Hocke
Ausstellung "Lass Dir Zeit"
„Wenn die Zeit vorhanden sei, wäre es klug, sie zu nutzen, auch wenn die ersten Anfänge holprig seien.“ sagt Friedrich Wenz, Mitglied der Künstlergruppe Gorleben, über die Bilder der beiden Ausstellerinnen.
Margarete Szafran und Margret Tillmann-Hocke hatten zunächst Angst vor der leeren Leinwand und eine hohe Hemmschwelle, ihre Werke zu zeigen. Keine Zeit oder keinen Mut zu haben, seien ihnen dabei stets als Bremse willkommen gewesen.
Die Bilder beider Malerinnen machen deutlich, dass diese Argumente hier überwunden wurden.
Beide blicken mittlerweile auf zahlreiche Ausstellungen an den unterschiedlichsten Orten zurück, und zeigen nunmehr in den Kunsträumen des Eigenbetriebs Kultur, Tourismus und Stadtmarketings einen Querschnitt ihrer Werke.
Die Werke von Margareta Szafran vereinen scheinbare Gegensätze: Sie greifen gegenständliche Motive und romantische Stimmungen auf, lösen diese jedoch auf faszinierende Weise in kraftvolle, neuere, abstrakte Strukturen auf.
Die Künstlerin nutzt Farbe und Form nicht nur als Mittel zur reinen Abbildung. Vielmehr werden sie zur eigenen Sprache, die tiefgründige Emotionen, Perspektiven und Landschaften unterschiedlicher Jahreszeiten für das Auge greifbar machen.
„Wir möchten das Publikum dazu einladen, hinter die Fassade des rein Gegenständlichen zu blicken und die Kunstwerke in sich wirken zu lassen“, sagt Annette Menzel, Leitung Veranstaltungsstätten, vom Eigenbetrieb KTS.
Margret Tillmann-Hocke verzichtet bewusst auf eine allumfassende Deutung ihrer Werke. Nach einer kurzen Einführung während der Vernissage wird sie kurz ihre eigene Sichtweise und den Entstehungsprozess erläutern. Die Deutung und emotionale Sichtweise der Werke bleibt jedoch dem Publikum überlassen. „Im Ergebnis ist es eine Ausstellung, die durch die Vielschichtigkeit der individuellen betrachterberspektiven stetig neue Bedeutungsräume erschließt“, sagt Tillmann-Hocke.
Die Vernissage findet am kommenden Freitag, 03.07.2026 um 13 Uhr statt. Die Künstlerinnen sind anwesend und freuen sich auf einen regen Austausch mit dem Publikum.
Ein Besuch der Ausstellung in Uelzen ist bis zum 30.09.2026 in der Lüneburger Str. 34, Montag bis Donnerstag von 9 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 12 Uhr möglich.
Ausstellung „Jetzt wird’s bunt!“
Die Künstlerin Dagny Seraphine Dombois, geboren 1988 in Lüneburg, zeigte schon in ihrer Kindheit eine leidenschaftliche Neigung zum Malen und Zeichnen, wobei kein Schulheft oder Arbeitsblatt vor ihrer Kreativität sicher war.
Nach zahlreichen Umzügen und Lebensphasen hat sich Dagny nun im Landkreis Uelzen niedergelassen, wo sie mit ihrem Ehemann, ihren vier Kindern und einigen Haustieren ein erfülltes Leben führt. Seit 2023 widmet sie sich autodidaktisch intensiv der abstrakten Malerei. Ihre bevorzugte Technik ist das Spachteln mit Acrylfarben, doch auch Aquarellfarben kommen häufig zum Einsatz, um verschiedene, oft abstrakte Landschaftsvariationen zu kreieren.
„Die positive Resonanz auf meine Werke hat mich selbst überrascht“, sagt Dagny, „und für mich bedeutet das abstrakte Malen weit mehr als nur eine kreative Betätigung – es ist ein Weg, innere Ruhe zu finden“. Ihre Arbeiten spiegeln sowohl Stimmungen als auch Gefühle wider und laden den Betrachter ein, über die oft nachdenklichen Aussagen nachzudenken, die hinter den bunten Farben stecken.
Dagny Seraphine Dombois ist eine Künstlerin mit einer einzigartigen Perspektive und einem emotionalen Ausdruck. „Ihre Werke sind nicht nur ein Fest für die Augen, sondern auch eine Einladung zur Reflexion“ ergänzt Annette Menzel, Leitung Veranstaltungsstätten, vom Eigenbetrieb KTS.
Vergangene Ausstellungen
Ausstellung „Menschen und Tiere“
Für ihre detaillierten Zeichnungen bevorzugt sie Farbstifte auf acrylgrundierter Leinwand.
„Schon als Kind und Jugendliche habe ich viel und gerne Menschen und Tiere gezeichnet“, sagt Regina Elvers, „jedoch gaben Beruf und Familie es jahrzehntelang nicht her, in Ruhe mein Hobby fortzusetzen“.
Erst 2012 ergriff sie ihre alte Leidenschaft des Zeichnens wieder auf, und begann mit vertrauter Begeisterung Menschen und Tiere darzustellen.
Mit viel Liebe zum Detail versteht sie es, ihre Werke zum Leben erwecken zu lassen“.
Genauigkeit, Detailverliebtheit und ihr Hang zum Perfektionismus haben sie dahin gebracht, wo sie heute ist: Ihre Werke beeindrucken den Betrachter durch filigrane Zeichnungen, einer unverwechselbaren Ausdrucksstärke in den Augen und erreichen damit oftmals Fotorealität.
Bei ihren neuen Bildern verwendet sie gern strahlende Farben und versuche perfekt das Spiel zwischen Licht und Schatten zu arrangieren, um einen einmaligen Effekt zu erzeugen, der den Betrachter verzaubern soll.
Im Sommer 2016 ging sie erstmals mit ihren Bildern an die Öffentlichkeit und nahm seitdem an ca. 50 Ausstellungen (Einzel- und Sammelausstellungen) im norddeutschen Raum teil.
Hinrich Hauschild "Nur scheinbar unscheinbar" - Fotos von unterwegs
Seit etwa 20 Jahren finden die Fotos ihr Publikum in themenorientierten Präsentationen und vom April bis August d.J. stellte Hinrich Hauschild seine Werke in den Kunsträumen des Eigenbetriebs Kultur, Tourismus und Stadtmarketing (KTS) aus.
Das Auge liefert für Hinrich Hauschild mit großer Ausdauer und Beständigkeit Motive und Objekte, die festgehalten werden möchten. Dabei hat sich im Laufe der Jahre eine gewisse Vorliebe für die Aufnahme von Motiven herausgebildet, die nicht auf den ersten Blick ins Auge springen, sondern eher unscheinbar daherkommen. Erst die genaue Betrachtung des Gewöhnlichen und Unscheinbaren ermöglicht zuweilen neue Perspektiven und offenbart bisher verdeckte Vielfältigkeit und Reize - auch im Kleinen.
Durch den großformatigen Druck auf Leinwand entsteht eine Struktur, die den Fotos eine besondere Lebendigkeit und Tiefe verleiht.
Christoph Paul
Verlassene Orte und Räume: Vergessen, aufgegeben oder liegen gelassen, nicht mehr beachtet.
Bis März 2024 stellte Christoph Paul seine Werke in den Kunsträumen des Eigenbetriebs Kultur, Tourismus und Stadtmarketing (KTS) aus.
Wenn man genau hinschaute, erzählten die Fotografien von Christoph Paul eigene Geschichten und manchmal erzählten sie von den letzten Momenten der Nutzung.
Fotografiert wurde an Orten, die keiner mehr aufsucht: Dokumentiert, um es visuell zu erhalten.
Seine Fotografien von verlassenen Räumen, Orten und liegengebliebenen Dingen existieren nur im Moment der Aufnahme. Losgelöst von der früheren Nutzung.
Manfred Gummersbach
Vom 09.05. bis 08.07.2022 stellte Manfred Gummersbach in den Kunsträumen aus und verbreitete damit einen Hauch von Urlaub, Sonne, Strand und Meer.
Manfred Gummersbach hat nach einer Buchdruckerlehre in diesem Beruf gearbeitet und ist später von der Berufsfeuerwehr als Pensionär von Berlin nach Niedersachsen gezogen. Auf der Suche nach neuen Freizeitaktivitäten hat er seine Lust am Malen wiederentdeckt und entdeckte beim Experimentieren mit verschiedenen Materialien die Ölmalerei auf Leinwand als seinen Favoriten.
Die von Urlaubsreisen inspirierten Werke von Manfred Gummersbach erzählen die Vielfalt und Freude am Malen und Gestalten.
Karoline Winter
Von Oktober 2021 bis Januar 2022 waren einige Werke der freischaffenden Künstlerin Karoline Winter in den Kunsträumen zu sehen. Die Ausstellung unter dem Motto "Alles in Schwingung" enthielt ausgesuchte Werke mit Ausdruck, Kraft und Emotionen.
Georg Münchbach
Vom 29.03. bis 10.09.2021 stellte Falk Münchbach, Nachlassverwalter des Werkes von Georg Münchbach, Gemälde in der Lüneburger Str. 34. aus. Im Stadtbild Uelzens ist Münchbach präsent und vielen Menschen bekannt.
Der Sohn des 2018 verstorbenen Künstlers hat außerdem den Film „Was bleibt, ist die Kunst. Innenansichten: Werk und Wirken von Georg Münchbach“ erstellt, der am 29. März 2021 Premiere feierte. Der Film beleuchtet das Leben und Werk von Georg Münchbach.