3. Jarosław „Jerzy“ Jedliński

KUNST HOCH 3 - Frischer Wind für das Schnellenmarkt-Quartier

Foto Jedlinski
©Jarosław Jedliński

Informationen über den Künstler

Der Künstler Jarosław „Jerzy“ Jedliński wurde im Februar 1993 geboren. Er versteht sich als Künstler mit Leib und Seele – eine Leidenschaft, die ihn seit jeher begleitet. Erst in jüngerer Zeit begann er, seine künstlerische Arbeit mit größerem Ernst zu verfolgen, nachdem ihn seine Frau ermutigte, mit dem Malen zu beginnen.

 

Seine bevorzugte Technik besteht aus dem Einsatz von Pinsel, Acrylfarben und Markern. Die daraus entstehenden Werke sind farbenfroh, eigenwillig und bewusst unkonventionell.

 

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit ist Jedliński ausgebildeter Mechaniker. Dieses handwerkliche Wissen erlaubt es ihm, auch mit Metall auf hohem technischem Niveau zu arbeiten. In seiner Werkstatt entstehen so gelegentlich einzigartige „Metal Art“-Objekte – oft nachts und mit viel Hingabe.

 

Informationen über die Kunstobjekte

Für den Wettbewerb erstellte der Künstler drei Werke, die markante und charakteristische Orte der Stadt Uelzen zeigen. Die Motivauswahl beschreibt er als herausfordernd, da viele Orte für ihn eine besondere Bedeutung haben. Die drei gewählten Orte sollten seiner Meinung nach von allen Uelzener*innen gekannt und geschätzt werden.


Die Arbeiten werden auf Sperrholz angefertigt, mit Gesso grundiert, anschließend mit Acrylfarben bemalt und zum Abschluss mit Klarlack versiegelt.


Ein gestalterisches Merkmal ist die Verwendung von farbigen Streifen in Grün, Blau und Rosa – sowohl im Hintergrund der Motive als auch auf den Rückseiten der Werke.


Ein gestalterisches Merkmal ist die Verwendung von farbigen Streifen in Grün, Blau und Rosa – sowohl im Hintergrund der Motive als auch auf den Rückseiten der Werke.

 

1. Hundertwasser-Bahnhof Uelzen
Der Bahnhof wurde im Jahr 2000 von Friedensreich Hundertwasser im Rahmen der Expo umgestaltet und ist bekannt für seine farbenfrohe und ökologische Architektur. Heute gilt er als Wahrzeichen der Stadt und zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten in der Region. Mich inspiriert der Mut, Kunst und Alltag zu verbinden und zu zeigen, dass Architektur Freude ausstrahlen kann.

 

2. Stein der Weisheit mit den vier Steinsesseln am Herzogenplatz
Der „Stein der Weisheit“ mit den fünf Elementen-Steinsesseln wurde 2008 von der deutsch-schwedischen Künstlerin Dagmar Glemme als Teil des „Wegs der Steine“ aufgestellt. Er ist ein markanter öffentlicher Ort und verleiht der Stadt sowohl kulturelle Tiefe als auch Identität.Mich inspiriert die symbolische Kraft von Form und Farbe, die zum Nachdenken und Innehalten anregt.

 

3. Brunnen am Schnellenmarkt
Die Rohrskulptur-Brunnenanlage auf dem Schnellenmarkt entwarf der Bildhauer Georg Münchbach und wurde 1980 errichtet; sie greift die lokale Tradition des Töpfermarkts („Schnellen“) auf. Er ist ein charakteristischer Punkt im historischen Viertel und verbindet das kulturelle Handwerkserbe mit zeitgenössischer Kunst im öffentlichen Raum. Mich inspiriert die Verwandlung alltäglicher Formen – wie die Rohrstrukturen – in expressive Kunst, die Geschichte, Tradition und Stadtleben zusammenführt.

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