Kultur-Herbst: Verkaufsoffener Sonntag

Geöffnete Geschäfte und Unterhaltung von 12 – 17 Uhr in der Innenstadt

Der diesjährige Verkaufsoffene Sonntag findet unter dem Motto Kultur-Herbst am 10. Oktober von 12 bis 17 Uhr in der Uelzener Innenstadt statt.

 

Verschiedene Programmpunkte von Comedy und Kultur-Ausstellungen beleben die Marktstraßen und sorgen für erlebnisreiche Unterhaltung am Sonntag.

 

Neben den geöffneten Geschäften runden Programmpunkte, wie z.B. Kurzauftritte des Comedians Hans-Hermann Thielke, Foodtrucks und unterhaltsame Walking Acts den Erlebnis-Tag ab. Seit über 25 Jahren begeistert der Vollblutkomiker und Schauspieler Helmut Hoffmann alias Hans Hermann Thielke im Strickpullunder aus der beamtendeutschen Mitte der Gesellschaft sein Publikum mit einzigartigen Geschichten aus dem Alltag des Lebens nach der Post. Am 10.10. kommt er nach Uelzen und zieht für vier 30-minütige Kurzauftritte in ein Schaufenster der Innenstadt. (Genauer Standort wird nächste Woche bekanntgegeben).

 

 „Kultur im Schaufenster“ bewährte sich bereits bei vergangenen Veranstaltungen des Stadtmarketings, so saßen zum Beispiel bereits Schauspieler Helmut Zierl oder Heinz Hoenig in der Stadtbücherei hinter großen Fenstern und das Publikum nahm davor seine Sitzplätze ein. Der Ton wird dabei nicht wie üblich über einen Lautsprecher verbreitet, sondern jeder Interessierte bekommt einen Funk-Kopfhörer und kann die Lautstärke individuell regulieren. Vor jedem Schaufenster wartet zuständiges Personal, die die Kopfhörer herausgeben und dafür sorgen, dass alle aktuell geltende Hygiene-Vorschriften eingehalten werden.

 

Der Kultur-Herbst bildet den Ausklang der bunten Veranstaltungsreihe Kultursommer seit dem 31.07.2021 in der Innenstadt. Die Kulturszene soll durch die Innenstadtevents nachhaltig gestärkt und regionale Künstler*innen, besonders während der Pandemie, unterstützt werden. Auf dem Herzogenplatz werden hierzu Zelte aufgestellt, in denen sich Kultur-Akteure und ihre Werke und Projekte präsentieren.

 

Der Einzelhandel lädt zu Rabattaktionen und Angeboten von 12 – 17 Uhr ein. Durch punktuell eingeplante Kulturinseln, zum Beispiel dargestellt in leeren Schaufenstern und zusätzlichen Aktionen wie Walking Acts, wird den Besuchern ein breites Angebot an darstellender Kunst, kulinarische Erlebnissen, ein Kinderkarussell sowie kulturelle Unterhaltung geboten, welches sich in der gesamten Innenstadt verteilt.

Das Programm

Walking Act Elfen

Sie zerfließen mit den Farben der Natur. Meist von scheuer Gestalt, nutzen die grazilen Wesen gern Bäume, Sträucher und Hecken, um im Verborgenen zu bleiben.

 

Ihre Flügel sind aus Träumen gesponnen und vom Streifen durch die Wälder ihrer Farben angeglichen. Trotz ihrer Scheu sind Elfen auch neugierige Geschöpfe. Weshalb sie hin und wieder durch den Vorhang entweichen, der sie vor der Menschenwelt verbirgt, um das Treiben dieser fremden Spezies aus der Nähe beobachten zu können
Nicht allen Erdenkindern ist es vergönnt, die scheuen Elfen zu Gesicht zu bekommen. Nur wer wachsam ist und nicht gehetzt von der Zeit, wird sie mit etwas Glück entdecken.

 

Aber vielleicht war es auch nur ein Traum!

Hans Herrmann Thielke

Die ganze Welt scheint momentan aus den Fugen geraten zu sein. Immer ist irgendetwas, was sich ständig und selbst verändert. Angst, Panik und schlimmste Befürchtungen bestimmen unseren Alltag. Hans-Hermann Thielke, Postbeamter Ade, sitzt in seiner Trutzburg – einem 2 ¾ Reihenmittelhaus am Rande einer Kleinstadt und denkt nach:

 

Wird meine Arbeit schon bald von einem fleißigen Roboter übernommen? Muss ich für meine Plastiktütensammlung zu Hause ein Zwischenlager errichten, um die Weltmeere zu entlasten? Was mache ich mit meinen alten Thermohosen, wenn es – dem Klimawandel geschuldet – immer wärmer wird?
Mit der Verlässlichkeit eines deutschen Beamten beobachtet Thielke seine Umgebung und deren Veränderungen.

 

Hans-Herman Thielke weiß wie kein anderer, wie es ist, wenn man nicht mehr aus noch ein weiß. Er wusste es nämlich noch nie. Einfühlsam und kompetent nimmt er seine Nachbarinnen und Nachbarn, Mitbürgerinnen und Mitbürger an die Hand und führt sie trockenen Fußes durch die aufgewühlte See des Alltags. Er weiß: „Am Ende des Tages geht das Licht aus“, aber bis es soweit ist, gibt es immer noch viel zu lachen.

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